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Die neue Motion

12.12.2014

Nationalrat Thomas Böhni hat 49 Unterschriften gesammelt. Das ist circa ein Viertel aller Nationalräte. Das sind super Neuigkeiten. Weiter so!


Titel

Synthetische, CO2 neutrale Treibstoffe - Anrechnung bei der CO2-Flottenemissionsregelung
 

Text


Der Bundesrat wird beauftragt: a) die rechtliche Grundlage im CO2-Gesetz zu schaffen, dass Importeure und Hersteller von Fahrzeugen, welche mit CO2-neutralen, synthetischen, in der Schweiz hergestellten Treibstoffen betankt werden, entsprechend reduzierte CO2-Emissionswerte im Rahmen der Flottenemissionsregelung angerechnet erhalten und b) ein administratives Verfahren ausarbeiten zu lassen, dass die Anrechenbarkeit auf Einzelfahrzeuge (z.B. analog den Ökoinnovationen) ermöglicht.


Begründung

CO2-neutrale synthetische Treibstoffe ermöglichen eine weitgehend klimaneutrale Mobilität mit erhöhter Wertschöpfung in Inland, bei der best. Infrastrukturen und PKWs genutzt werden können. Durch die Anrechenbarkeit kann die Erreichung die Klimaziele im Mobilitätsbereich schnell und auf vergleichsweise einfache Art und Weise und ohne Subventionierung eines erneuerbaren Energieträgers wesentlich unterstützt werden. Damit die Ziele des CO2-Gesetzes zur Effizienzsteigerung nicht ausgehebelt werden, kann die Anrechenbarkeit auf Fahrzeuge beschränkt werden, die den entsprechenden CO2-Flottengrenzwert einhalten.
Eine Regelung zur Berücksichtigung von Biogas existiert bereits als Branchenlösung für Erdgasfahrzeuge. Der weitere, kontinuierliche Ausbau des Anteils erneuerbarer Energie in der Mobilität ist eine effektive Möglichkeit um langfristig eine nahezu CO2-neutrale Mobilität zu erreichen.


CO2-neutrale synthetische Treibstoffe werden mittels Power-to-Gas/Liquid aus erneuerbaren Energien und CO2 hergestellt, welches beispielsweise aus der Umgebungsluft abgeschieden wurde. Dadurch entsteht bei deren Verbrennung ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf. Bei der Herstellung von synthetischen Treibstoffen kommen nahezu ausschliesslich erneuerbare Energien zum Einsatz. Dadurch werden netto nur minimale CO2-Emissionen verursacht.


Die Schlüsseltechnologie zur CO2-Abscheidung aus der Umgebungsluft, welche dies zu vertretbaren Kosten ermöglicht, wurde in der Schweiz entwickelt und konnte im Rahmen der gesetzlichen und regulatorischen Massnahmen noch nicht berücksichtigt werden.

"Ein Start-up im Bereich Cleantech zu lancieren, ist ein nachhaltiger Prozess, der aber langwierig und teuer ist"
 

 

 

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